Donnerstag, 27. März 2008

Cerro Chirripó (Costa Rica)

Am 8. März bin ich dann mit Frank von David abgereist und mit dem Bus an die Grenze zu Costa Rica gefahren. Dort muss man aussteigen, Gepäck kontrollieren lassen, stempeln...
...dann bitte einmal durch´s Niemandsland laufen...
...nochmal stempeln...
...nochmal Gepäck kontrollieren lassen und weiter gehts...
Costa Rica ist ein etwas reicheres Land in Mittelamerika und das merkt man auf Anhieb. Die Strassen sind sehr gut, die Häuser schön, neu und gross und insgesamt ist alles sehr gepflegt...und eine Tolle Landschaft hat es...
Wir sind gleich am selben Tag ziemlich weit in die Berge gefahren. Dort haben wir übernachtet und dann gings früh morgens los in Richtung Basislager des Chirripó, das auf 3400m liegt. Morgenstund hat Gold im Mund!
Der Weg war am Anfang gut schattig, da er durch einen sehr schönen Wald lief, mit vielen Tieren, tollen Pflanzen usw....Ungefähr an bei der Hälfte gabs dann noch ne Wasserstelle, aber dann gings raus in die Sonne... da kommt man ganz schön ins schwitzen...
Wenigstnes war jeder Kilometer markiert, so dass man immer wusste wie viel noch fehlte... hier Kilometer 11 von 14,5...Oben angekommen (am Basislager), wurde erst mal unser mitgebrachtes Essen ausgepackt, nachdem wir 8 Stunden nur von Riegeln und Wasser gelebt haben...
Da wir vor Anstrengung ziemlich gefröstelt haben, haben wir uns erst mal dick angezogen, obwohl die Sonne schien und es relativ warm war :-) Im Hintergrund sieht man die Felsen des Gipfels des Cerro Crestones, der 100m niedriger als der Chirripó ist. Nach einer Stunde Ausruhen hab ich mich dann nochmal auf den Weg gemacht und bin 1 1/2 Stunden auf diesen Gipfel gekraxelt, um den Sonnenuntergang von dort oben zu beobachten.

Da unten liegt das Basislager...

und auf der anderen Seite die Felsen des Crestones...

Na hier hat man doch ne ganz nette Sicht...auf......das hier...Es ist dann ziemlich schnell ziemlich kalt geworden. Noch schnell ein Gipfelschildfoto und dann bevor es komplett dunkel wird wieder runter ins Lager...Ich bin dann auch im Dunkeln unten angekommen und tot (um 18.30Uhr) ins Bett gefallen. War echt ein langer und anstrengender Tag.

Allerdings waren die Betten sehr hart, es war sehr kalt und sehr staubig. Wir haben beide vielleicht so 2 Stunden mal geschlafen, waren aber heilfroh, als uns der Wecker um 2.30Uhr aus dieser unbequemen Lage befreit hat. Und um 3 Uhr in der Früh, waren wir dann wieder auf dem Weg. Allerdings diesmal im Stockdunkeln mit Taschenlampen. Und nach 2 Stunden war dann der letzte und schwerste Teil angesagt. Hier hoch, auf den Gipfel des Chirripó..

und schon ging die Sonne auf... WOWEs war allerdings eisekalt da oben. Noch schnell Fotos in alle Richtungen machen, Gipfelfoto, Gipfelbucheintrag und dann wieder runter...Wir haben auf dem Abstieg nochmal einen kleinen Stop im Basislager eingelegt und dann gings komplett runter. Mal wieder ne Zumutung für meine Knie aber wir habens geschafft, und wir sind stolz drauf :-)...

nochmal ein Blick zurück...