Donnerstag, 27. März 2008

Isla de Ometepe (N)

Von San Carlos aus gings dann mit einer Fähre weiter, die nur 2mal die Woche fährt. Die 10-stündige Überfahrt zur Insel Ometepe haben wir zwischen vielen vielen Menschen und Wahren in der Ecke auf dem Boden verbracht. Hinter uns die Möven...
Wir sind dann nachts um 0:00Uhr am Hafen von Altagracia gestanden und plötzlich steht ein man vor mir, hält mir einen Zettel mit meinem Namen unter die Nase und fragt mich, ob ich das sei. Yippieee, da hat jemand an mich gedacht und auf der total überfüllten Insel (wegen semana santa) eine Reservierung gemacht. Um 6Uhr morgens hats dann an die Zimemrtür geklopft und Frank (er hatte auch die Reservierung gemacht) war wieder da :-)

Hier diese Geckos (oder wie man das schreibt) die gibt es überall in den Häusern und ich hab es endlich geschafft mal einen zu fotographieren, der sich auf meinen Rucksack verirrt hat.

Nach einem Tag ausruhen haben wir uns dann zwei Fahrräder ausgeliehen (FlyingHorse und Tortuga) und sind mal runter nach Merida gefahren. Die Insel Ometepe besteht aus zwei "Bollen", die durch zwei Vulkane entstanden sind. Altagracia liegt im Norden, auf dem "Bollen" des Vulkans Concepcion und Merida liegt im Süden des andern "Bollens", auf dem der Vulkan Madera liegt.

Zunächst gings am Strand entlang...

überall am Strand waren Frauen, die Wäsche gewaschen haben. Und so sahen die Waschstellen aus...

Eine gute Gelegenheit Einheimische zu fotographieren, ist wenn sie selbst drum bitten, wie diese Kinder...

Nachher gings dann über total schreckliche holprige Strassen, und das mit den schrecklichen Fahrrädern...

...da steht ein Pferd auf´m Flur, ja ja ein Pferd auf´m Flur.... und da hat es sich auch nicht wegbewegt :-)

Wir sind dann noch am Friedhof vorbei gekommen...

...und angekommen. Hä, hier gabs doch mal ein Hostel namens Playa Volcan. Davon ist aber nicht mehr viel übrig geblieben. Also weiter ein anderes suchen, denn hier könnts bissle unbequem werden.

Wir sind also wieder zurück nach Altagracia und am nächsten Tag wurde dann mit nem Bussle der Ort gewechselt, weil wir von Merida aus auf den Madera hoch wollten.

Gesagt getan... na toll, was ist das denn für´n Weg? das hat aber nix mehr mit Jungel oder Urwald zu tun, das ist purer Regenwald... ohne Wurzeln und Bäume wär hier ein Durchkommen unmöglich...

Und so sieht ein rechter Schuh aus, den man 2mal im Matsch versenkt hat.. :-) war halt nicht ganz einfach...hinzu kommt noch, dass wir nichtmal bemerkt haben, als wir oben waren. Da die Wolken so dicht über uns hingen, konnten wir den Kratersee nicht sehen und auch sonst nix. Also sind wir weiter gelaufen und haben erst als es nur noch runter ging bemerkt, dass wir oben gewesen sein müssen. Wir haben dann nach den Himmelsrichtungen geforscht, um sicher zu gehen, aber es war keine Sonne da, kein Kompass und dem Moos war es in der Nässe völlig egal, wo Norden ist. Tja, in dem Fall war der Weg das Ziel und auch ein kleines Abenteuer.
Beim Runtergehen hatten wir dann nochmal ne schöne Sicht auf den Concepcion-Bollen der Insel :-)
und ganz unten dann haben wir gesehen, dass alle Wolken oben verschwunden waren. naja, so kanns gehn...
Am nächsten Tag gings dann auch schon runter von der Insel nach Granada. Mit einem witzigen zweistöckigen Schiff gings auf´s Festland rüber. Wenn wir zurück geguckt haben, haben wir nochmal schön die Silouette der Doppel-Insel gesehen.

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