Mittwoch, 26. Dezember 2007

Venezuela

Die ersten paar Tage in Venezuela war ich in einem Dorf namens Barinitas, das in der nähe der Stadt Barinas liegt. Das Klima dort ist sehr heiss und Fernando hat mir versprochen, dass es in Merida, wo wir später hin gefharen sind, ziemlich kalt sei. Als ich ihn gefragt habe, was ziemlich kalt sei, lautete die Antwort: 20 °C. Sehr kalt :-).
Naja, am zweiten Abend gab es in Barinitas ein Konzert, das begonne hat mit der Band von einigen bekannten. Alle die mit in Bulgarien/Varna waren müssten zumindest einen Sänger wieder erkennen. Links in diesem Bild ist Fernando, mit dem Bass und der nicht ganz dünne Sänger ist Marco, der auch ganz viel im Speisesaal in Varna gesungen hat.
Es war echt beeindruckend, wie viele Leute da waren und drum ist es auch logisch, dass ich rot geworden bin, als Marco gemeint hat, dass das nächte Lied für eine liebe Freundin aus Deutschland sei und dabei in meine Richtung gezeigt hat. Blöd nur, dass ich so ziemlichdie einzige war, die keine schwarzen oder dunklen Haare hatte und mich so jeder erkennen konnte. Das ist Miriam, die Frau von Fernando. Eine gaaanz liebe! Die Fahrt nach Merida war sehr interessant, da wir durch wirklich schöne Gegend gekommen sind. Leider habe ich die ersten 2 Stunden geschlafen, da wir sehr früh los sind. Und später gabs immer ein riesen Geschrei, wenn ich das Fenster auf gemacht habe um Fotos zu machen, weil es da oben in den Bergen tasächlich recht frisch war :-) In der Nähe von Merida waren wir in einem kleinen Dorf, das für mich mitten im Dschungel liegt. Und das ist die typische Zusammensetzung der venezolanischen Musik dieser Gegend. E-Bass, Cuatro, Harfe und Rasseln.
Spontanes Fest in der Küche...
Unsere Gasteltern
Brüder, "Bruder" (der eines Tages entschieden hat lieber in dieser Familie zu wohnen, als in seiner), Miriam und ich
Ich im Originaltrickot des ehemaligen venezolanischen Nationaltrainers, welches sie mir geschenkt haben :-)

Cúcuta

Leider hab ich nur ein Foto von der tollen Landschaft zwischen Bucaramanga und Cúcuta. Da ich den grössten Teil der 15-stündigen Strecke von Bogotá aus über Nacht gefahren bin.
Cúcuta liegt in der Nähe der kolumbianisch-venezolanischen Grenze und ich habe dort einen Zwischenstop gemacht, auf dem Weg nach Venezuela. Und bin fast umgekommen vor Hitze :-) Aber die immer kalte Dusche hat das zu verhindern gewusst.
Ich wurde sehr nett von Fernando und seiner Freundin aufgenommen und bekocht. (Fernando ist Mitglied des Hospitalityclubs im Internet. Was eine Seite für Reisende und gastfreundliche Menschen ist. Ich hab ihm geschrieben, ob er eine Unterkunft für mich hätte und er hat zugestimmt. Und mir ausserdem sehr geholfen, was den Grenzübergang betrifft.)
Joana (fernandos Freundin) und ihre sehr liebe Mama. Auf diesem Bild kann man bissle was vom Haus sehen, was links oben offen ist. D.h. keine Wand, keine Fenster, um die Hitze besser auszuhalten. Es ist eigentlich kein grosser Unterschied von draussen nach drinnen, weil drinnen fühlt man sich wie draussen :-)
Fernando, ich und Tatiana, die zwei Tage später nen Deutschen geheiratet hat.

Ciao Kolumbien, ich komm bald wieder!

Die kolumbianische Stempelstelle an der Grenzbrücke. Die Schlange reicht bis hinter's Haus und ich durfte mich ganz hinten anstellen um meinen Einreisestempel zu kriegen...

Für die Rückfahrt hab ich auf der Strasse gewartet, bis ein Bus vorbei kam, um weniger bezahlen zu müssen. 2mal 2 1/2 h haben Fernando und ich gewartet... aber es hat sich gelohnt.

Weihnachtsvorbereitungen usw...

Diese verflixten Lichterketten :-)
wahre Liebe ;-)
Pinx (Pinca) und ich, zwei die sich gern haben...Huch, wer ist das denn!?!? Das Christkindchen?Mit diesen Wunderkerzen, die mir Isabell geschickt hat, haben wir dann noch meinen Geburtstag nachgefeiert :-)

El suramericano

Eine Woche Regatta in Tominé (da wo auch die Finca ist). Beim campeonato suramericano de lightning (so heissen die Boote dieser Grösse und Art) haben Leute aus den USA, aus Argentinien, aus Brasilien, aus Ecuador und aus Kolumbien teilgenommen.
Ich zeig euch hier ne kleine Auswahl meiner vielen vielen Fotos, die ich gemacht habe.
Unsere kolumbianische Seglerin Louisa... Und so sehen die Boote von nahem aus. Der Start einer Regatta ist sehr interessant, da die Boote die Startlinie nicht zu früh berühren dürfen, aber in möglichst optimaler Position für den Start liegen sollten. Und das natürlich in ständiger Bewegung. Diese Bilder zeigen das umsegeln der Bojen. Der Positionswechsel zwischen zwei Bojen ist beeindruckend. Das erste Boot kann nach zwei Bojen plötzlich auf Position 15 liegen und umgekehrt. Das Einholen des Spinnaker. Das schöne bunte Segel, das bei Rückwind eingesetzt wird.
Ein Zuschauer, dessen Boot echt toll ist.
mein Brüderchen... Und zwei weitere Zuschauerinnen, die trotz klatschnassen Klamotten, ihren Spass hatten :-) Endlich trocken am warmen Kamin. Die Abende im Club "Muña" waren sehr spassig und lang.
unsere ecuatorianischen Gäste...